• Die Lichtinstallation „Lampenwiese“ (Wallwiese)

Die Wallwiese wird durch urbanscreen mit einer spannenden Lichtinszenierung „Lampenwiese“ geheimnisvoll verzaubert. Ungefähr 30 große Leuchtkörper, im Halbkreis um eine Bühne aufgestellt, schaffen eine gedimmte und poesievolle Atmosphäre. Sie können von den Besuchern mit Hilfe ausgeteilter Knackinsekten aktiviert werden - wenn es der Menschenmenge gelingt, dieses Knacken zu synchronisieren, wird die Licht-Installation dies mit pulsierenden Licht-Signalen honorieren. KnickKnack - Eine spannende Erweiterung des mathematischen Selbstorganisationsexperimentes.





• Fassaden leuchten (Entlang O-Weg)

Entlang des Ostertorsteinweges (z.B. am Lustigen Schuster) werden verschiedene Stadthäuser mit Hilfe von Großbild-Diaprojektionen faszinierend illuminiert. Dabei wird urbanscreen durch verschiedene Künstler aus dem Bremer Raum unterstützt, welche die bekannte Architektur ungewohnt und farbenfroh interpretieren und inszenieren.

siehe auch Fassadenprojektionen 2007: „Fensterlichter“ „Flipper“ und „Jump!“ auf www.urbanscreen.com

Exklusiv für das ViertelFest entwickeln Bremens Kreativköpfe in Sachen Lumentektur und Lichtinstallation – urbanscreen – spannende Lichtspiele

• Die Fassadenprojektion „Insektion“
(am Sielwall)

Mannsgroße Blattschneideameisen erkunden eine Fassade. Suchen. Klettern. Tasten sich voran. Flink und neugierig erklimmen sie die Fenster, verschwinden in dem einem und tauchen in einem anderen wieder auf. Ameisen, so groß wie Menschen mit ausladenden Kiefern – Furcht erregend und faszinierend zugleich. Den Kiefer als Werkzeug verbeißen sie sich in der Fassade, schneiden kreisförmige Risse in die Stuckatur. Ein Loch entsteht, dann ein zweites. Sie zerlegen das Haus.
Gut organisiert, Stück um Stück, tragen sie die Bruchstücke davon. An den demontierten Stellen erscheint ein Bild. Die Sicht wird frei, und langsam erkennt man ihren Plan.


Technische Beschreibung:
In Zusammenarbeit mit dem Osnabrücker Zoo und der dort ansässigen Ameisenkolonie wird urbanscreen mit Hilfe eines speziellen Bluescreen-Verfahrens die Video-Arbeiten so vorbereiten, dass die „Abriss“-Arbeiten der Ameisen exakt an die Fassade angepasst werden können. Ein separater Aufbau der originalgetreuen Fassade auf einer Insel ermöglicht dabei erst die Aufnahme der Video-Bilder. In der angeschlossenen digitalen Post-Produktion werden die Sequenzen so bearbeitet, dass die Ameisen exakt auf den Fassadenelementen laufen, diese zerlegen und den Abtransport organisieren. Was sie dabei freilegen, bleibt ein Geheimnis….